Fotos von der Kundgebung vor dem Henriettenstift am 21.11.2007 gesucht

Die letzte Protest-Kundgebung der Arbeitnehmerorganisationen Kirchengewerkschaft Niedersachsen (damals noch unter dem Namen MVV-K), Vkm und Verdi fand vor fast neun Jahren am 21.11.2007 statt. Es ging darum, dass unser Weihnachtsgeld unter eigenartigen Umständen willkürlich zusammengestrichen wurde.

Während der Kundgebung wurde die Synodaltagung aus Achtung vor der Mitarbeiterschaft unterbrochen. Die damalige Landesbischöfin Frau Dr. Margot Käßmann und der Präsident der Synode Jürgen Schneider suchten den Dialog mit den Kirchenbeschäftigten und beantworteten ihre Fragen vom Rednerpodium aus. Ihr Wunsch, dass bei der Kirche bald wieder geordnete Verhältnisse zurückkehren sollten, ging für viele Jahre in Erfüllung.

Heute haben wir wieder viele Gründe um zu protestieren!

Wer hat noch Fotos von der damaligen Aktion? Wir wollen sie gern zur Erinnerung auf die Homepage stellen.

Gerechte Bezahlung: Demo zur Synode am 26.05.2016 angemeldet

Um Gottes willenWährend sich überall im Land Arbeitgeber und Gewerkschaften einigen, meinen einige Verantwortliche der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers den 23.000 Beschäftigten zeigen zu können, wo ihrer Meinung nach der Hammer hängt. Ohne jede Rechtfertigung verweigern sie den Beschäftigten die fällige Tariferhöhung von 2,3 %, mindestens 75 Euro zum 01.03.2016.

Dabei ist diese Tariferhöhung als solche gar nicht strittig. Diese Tariferhöhung, in den Partnerkirchen von Oldenburg und Braunschweig längst beschlossen, wird zurückbehalten, um einen Eigenanteil der Beschäftigten trotz voller Kirchenkassen zu erzwingen. Die „Argumente“ für den Eigenanteil der Arbeitnehmer sind beliebig und wechseln ständig: Mal können die kirchlichen Anstellungsträger nicht zahlen (Frau Dr. Springer), mal ist der Haushalt defizitär, so Dr. Krämer, der nicht einmal davor zurückschreckte, die Kosten für die Flüchtlinge als Argument für den Eigenteil ins Feld zu führen oder es sei nur gerecht gegenüber den Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes (Dr. Lehmann), weil sonst die kirchlichen Beschäftigten besser gestellt seien. Dazu und zu der unzureichenden Information der Synode werden wir noch vortragen.

Die Arbeitnehmerorganisationen weisen dagegen daraufhin, dass eine Beschäftigung zu kirchlichen Tarifen zu erheblichen monatlichen Lohneinbußen führt: ADK-Info 2016_04_28.

Die kirchlichen Arbeitgeber scheinen in einer anderen Welt als die kirchlichen Arbeitnehmer zu leben. In der angeblichen Dienstgemeinschaft scheint es leider erhebliche Klassenunterschiede zu geben (siehe Karikatur), die privatrechtlich Beschäftigten werden zurzeit recht „mies“ behandelt. Wer kann an der Verschlechterung der Arbeitsbeziehungen in einer Zeit des sich verschärfenden Fachkräftemangels ein Interesse haben?

Dagegen darf in unserem Land wegen der Privilegierung der Kirchen leider nicht gestreikt werden. Offen steht uns aber die Form der Demonstration in unserer Freizeit. Die gemeinsame Demo der Kirchengewerkschaft Niedersachsen und des VkM Hannover am 26.05.2016 vom Hauptbahnhof zur Synode ist angemeldet: Versammlungsanzeige Kirchengewerkschaft Niedersachsen.

Bitte teilt mit, wenn ihr teilnehmen wollt. Wir müssen hoffentlich die Zahl der Demonstrierenden nach oben korrigieren!

Wir sind es wert, dass wir anständig von der kirchlichen Obrigkeit behandelt und gerecht bezahlt werden!

Entgelterhöhung erneut verweigert! Demo am 26.05.2016 bei der Synode

ADKUngerecht:

Die Landeskirche Hannovers verweigert in der Arbeits- und Dienstrechtlichen Kommission (ADK) am 28.04.2016 ihren 23.000 Beschäftigten, die bereits für OL und BS beschlossene Erhöhung der Entgelte um 2,3 %, mindestens 75 €. Sie verknüpft damit Bedingungen zur Einführung eines Eigenanteils zur kirchlichen Zusatzversorgungskasse (KZVK) von nunmehr 0,8 %. Damit wollen die Arbeitgeber die Beitragserhöhung von 4% auf 4,8 % zur kirchlichen Zusatzversorgungskasse (KZVK) in voller Höhe auf die Beschäftigten abwälzen. Das wären die höchsten Arbeitnehmeranteile in ganz Deutschland bei einer kirchlichen Zusatzversorgungskasse.

Die Arbeitnehmerseite betonte dagegen, dass die kirchlichen Beschäftigten ohnehin nur sehr schlecht bezahlt werden. In vielen Bereichen verschärft sich deshalb der Personalnotstand, z.B. in den Kindertagesstätten. Das scheint die kirchlichen Arbeitgeber nicht zu interessieren.

Wertschätzung sieht anders aus!

Die Kirchengewerkschaft Niedersachen und VkM Hannover rufen gemeinsam zu Demonstration auf!

Nähere Informationen in Kürze!

Vizepräsident Dr. Krämer: Landeskirche Hannovers knapp bei Kasse

Es ist nahZusatzversorgungskasseezu unglaublich: Während die Kolleginnen und Kollegen aus der Kirche in Oldenburg und auch der Landeskirche Braunschweig die tarifliche Anpassung von plus 2,3 %, mindestens 75 € pünktlich ab dem 01. März 2016 erhalten, wird dies den 23.000 Beschäftigten der Landeskirche Hannovers mit einer als erpresserisch empfundenen „Begründung“ vorenthalten. Zwar sei die Tarifanpassung als solche nicht in Frage zu stellen, doch es gäbe sie nur, wenn sich die Arbeitnehmerseite zu einem Eigenanteil an der Zusatzversorgung bereit fände. Die Arbeitnehmerseite hatte hierzu erklärt, dass sie für den Erhalt der Kirchlichen Zusatzversorgung eintrete, ja auch über einen Eigenanteil verhandeln würde, wenn die Landeskirche Hannovers den Nachweis erbrächte, dass sie nicht in der Lage sei, den Umlagesatz von 4,8 % genauso wie zahlreiche anderer Kirchen alleine zu tragen. Jeder weiß, dass es den Kirchen zurzeit finanziell so gut geht wie seit langer Zeit nicht mehr. So konnte die Landeskirche auch nicht den Nachweis erbringen, dass sie  nicht leistungsfähig isei. Sie konnte auch, dass Argument nicht entkräften, dass der Umlagesatz bisher für die überwiegend fremdfinanzierten Mitarbeiter in voller Höhe durch Kommunen und andere Kostenträger aufgebracht würde. Letztes Argument der Kirchenleitung war dann der Hinweis auf die hohen Kosten durch die Flüchtlingsbetreuung…

Weil die Kirchenleitung letztlich merkte, dass sie mit Argumenten nur dürftig ausgestattet war, griff sie zu einer „Gewaltmaßnahme“. Wenn die Arbeitnehmerseite entgegen ihrer Auffassung von vollen Kirchenkassen nicht unverzüglich dem Eigenanteil für die 23.000 Beschäftigten der Landeskirche Hannovers zustimmen würde, gäbe es eben die Tariferhöhung nicht. Hier stimmt etwas nicht im Denken der Führung der Landeskirche: Wenn die Tarifanpassung nicht strittig ist, darf damit nicht in dem anderen Streitpunkt Eigenanteil zur kirchlichen Zusatzversorgung  „erpresst“ werden. Es wäre auch möglich gewesen, nur diese Frage des Eigenanteils vor die Schlichtung zu bringen. So ist das auch im Dritten Weg eigentlich vorgesehen. Wenn die Arbeitnehmerorganisationen hier „eingeknickt“ wären, weil die Mächtigen der Kirchenleitung zuzeit das Wort „FAIRER UMGANG MIT DEM SOZIALPARTNER“ nicht buchstabieren können, wären alle im Zusammenhang mit der Dienstgemeinschaft postulierten Werte verraten worden.

Hier findet ihr das gemeinsame ADK-Info 1/2016: ADK-Info 2016-01

 

Umzug und neue Postanschrift der Kirchengewerkschaft Niedersachsen

160223-UmzugskistenLiebe Kolleginnen und Kollegen,

es wird kein weiter Weg werden, dennoch ändert sich für die Kirchengewerkschaft Niedersachsen in dieser Woche einiges: Wir beziehen neue Büroräume!

Ab Freitag, d. 26.02.2016, sind wir nicht mehr im schönen Stadtteil Linden, sondern direkt in der Innenstadt von Hannover erreichbar. Briefpost und Besuch findet uns dann in der Osterstr. 1, 30159 Hannover. Die Telefonnummern (Zentral: 0511/27024530) und Faxnummer (0511/27024535) bleiben gleich. Wegen der Umstellung der Telefonanlage sind wir von Mittwoch, 24.02., bis spätestens Freitag, 26.02., nicht erreichbar.

Wir wünschen Ihnen und Euch eine ebenso spannende Woche!

Sozial- und Erziehungsdienst: Wechsel zum Kommunaltarif

Am 03. Februar haben die Kirchengewerkschaft Niedersachsen und die AG VKM gemeinsam beantragt Wechsel für TVöD-SuE, dass die Dienstvertragsordnung dahingehend verändert wird, dass rückwirkend zum 30.09.2015 für die Beschäftigten im Sozial- und Erzeihungsdienst (Kitas, Beratungsstellen, Sozialarbeit) der Kommunal-Tarif (TVöD SuE) gelten soll. Auch die  Arbeitgeber sehen durchaus, dass es auf Dauer nicht mehr möglich ist, mit dem Tarifvertrag der Länder (TV-L) genügend Fachpersonal halten und gewinnen zu können. So verdient eine Erzieherin oder eine Sozialarbeiterin im Kommunalbereich in der Endstufe fast 400 € pro Monat mehr; bei Leitungskräften ist der Unterschied noch größer.

Doch auch die anderen Berufsgruppen würden bei einem Wechsel zu TVöD profitieren. Deshalb soll geprüft werden, ob es sinnvoll ist, in einem zweiten Schritt den TVöD für alle Beschäftigten in Kraft zu setzen. Alles andere wäre auch ungerecht!

Tablet an überzeugendes Mitglied verlost

Verlosung_TabletDie Kirchengewerkschaft Niedersachsen hat als Abschluss des erfolgreichen Jahres 2015 einen Preis ausgelobt: unter unseren Mitgliedern, die am häufigsten als „WerberInnen“ auf den ausgefüllten Beitrittsformularen genannt wurden, haben wir im Januar 2016 ein hochwertiges Tablet verlost. Nun kann sich die Kollegin Antje noch komfortabler über das Weltgeschehen, die Arbeit der Kirchengewerkschaft Niedersachsen und ihre Emails informieren als vorher. Wir sagen auch allen anderen Mitgliedern, die für unseren Zuwachs gesorgt haben, einen herzlichen Dank!

Auch für 2016 haben wir uns natürlich Wachstum vorgenommen – es war noch nie so wichtig und wertvoll, sich bei uns zu organisieren. Wer Informationen, Material und Hilfe braucht, kann sich jederzeit an uns wenden. Gern stellen wir die Vorteile einer Gewerkschaftsmitgliedschaft vor. Wir kümmern uns um die gemeinsamen und persönlichen Interessen aller kirchlichen Beschäftigten in Niedersachsen und werden nur durch treue Mitglieder und Eintritte von neuen KollegInnen stärker!

Landeskirche Hannovers vermiest den Beschäftigten das Weihnachtsfest

ADK-Info_2-2015Liebe Kolleginnen und Kollegen,

am 17.12.2015 fand die zweite und letzte ADK-Sitzung des Jahres 2015 statt. Über die aktuellen Entwicklungen informieren im heutigen Info wieder die Arbeitnehmerorganisationen gemeinsam und fordern die Landeskirche zur unverzüglichen Gegendarstellung auf!

In verfälschender und rufschädigender Weise berichtet die Ev.-luth. Landeskirche Hannovers auf ihrer Homepage über die Haltung der Arbeitnehmerorganisationen in der ADK-Sitzung vom 17.12.2015. Sie bezeichnet die Mitarbeiterverbände als „Blockierer“ von Entgelterhöhungen und verschweigt vorsätzlich, dass sie selbst die zum 01.03.2016 anstehende Entgelterhöhung auf unlautere Weise an Bedingungen geknüpft hatte.

Hier die ADK-Info 2015 zum Lesen und Download als PDF-Datei

Umfrage an MitarbeiterInnen der Kirchen: Rückmeldepostkarten zum Nachdrucken

Mitarbeiterbefragung_TVöD_kleinLiebe Kolleginnen und Kollegen,

zusammen mit unserer Kirchengewerkschafts-Info für Winter 2015/2016 haben wir eine groß angelegte Umfrage gestartet! Getrennt von einander werden zum einen unsere Mitglieder (das Rückporto ist schon aufgeklebt!) und zum anderen auch alle übrigen MitarbeiterInnen der evangelischen Kirchen in Niedersachsen befragt, was sie von einem Tarifwechsel weg vom TV-L und hin zum TVöD halten.

Wir wollen aktuell beim Gehalt der kirchlichen Beschäftigten mit den KollegInnen des S- und E-Bereichs der Kommunen nachziehen und treten auch für einen kompletten Tarifwechsel für alle Beschäftigten der evangelischen Kirchen in Niedersachsen zum TVöD (Kommunaltarif) ein. Das dürfte allen kirchlichen MitarbeiterInnen  sehr entgegen kommen und ist auch ansonsten logisch.Es wäre ungerecht, wenn nicht alle Beschäftigten der günstigere Kommunaltarif gewährt würde.

Für unsere Mitglieder rechnen wir gerade individuell und auf Wunsch durch, was eine Umstellung von TV-L zum TVöD bedeuten würde.

Wir haben die gedruckten Umfragekarten, mit denen wir um Eure Beteiligung werben und ein großes Meinungsbild für unsere Verhandlungen mit der Arbeitgeberseite entwickeln wollen, bereits sehr großzügig verschickt. Vielleicht sind jedoch noch nicht alle Dienststellen und Teams erreicht worden – oder in Eurer Dienststelle arbeiten mehr MitarbeiterInnen, als Karten vorhanden sind.

Wir schreiben an Euch und Sie: „Im Sozial- und Erziehungsdienst der Kommunen (TVöD) gibt es seit dem 30.09.2015 eine neue Entgeltordnung. Gegenüber der Bezahlung im Bereich der evangelischen Kirchen in Niedersachsen nach dem TV-L ergeben sich für gleiche Tätigkeiten große Verbesserungen, die eine Aufwertung Eurer Arbeit stellen.“

Dann fragen wir ab: (a) Ich bin für den Wechsel zum kommunalen Tarif (TVöD); (b) ich bin dagegen; (c) Ich brauche noch mehr Informationen. Meine Fragen sind:

Leere Karten können natürlich vor Ort noch vor dem Ausfüllen kopiert werden. Wer noch Karten in größerer Anzahl für weitere KollegInnen braucht, kann sie aber auch per Email an info (at) kg-nds.de anfordern. Wer als Einzelperson teilnehmen möchte, sollte diese PDF-Datei ausdrucken und an uns zurücksenden. Per Email oder Fax (0511-27024535) geht es am schnellsten. Erklärungen und Details zum möglichen Tarifwechsel erhaltet Ihr in unserer Kirchengewerkschafts-Info!

Vielen Dank an alle, die schon teilgenommen haben – und an alle, die noch teilnehmen werden!