Newsletter des MVV

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

unregelmäßig werden wir jetzt einen Newsletter herausgeben. Hier die Web-Version zum Online-Lesen. Im Interesse eines schlanken Datenformates ist alles gut lesbar, die Fotos haben aber keine Druckqualität. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

Newsletter 1

Briefe an Anstellungsträger

Die Arbeitnehmerorganisationen mvv, verdi und vkm rufen geschlossen dazu auf, die Anstellungsträger (Arbeitgeber vor Ort) anzuschreiben und sie auf die Benachteiligungen beim innerkirchlichen Arbeitgeberwechsel hinzuweisen.
Und nicht nur das: Wollen Sie das so? heißt die spannende Frage. Nehmen Sie in Kauf, dass es kaum noch Interessenten geben wird für offene Stellen, wenn die Bewerber empfindliche finanzielle Nachteile bei einem Wechsel hinnehmen müssen?

Schreibt mit dem Kirchenbrief Eure Arbeitgeber an, weist sie auf die Situation hin und sprecht sie an!

Hier ist der Musterbrief:
Kirchenbrief_Febr_2009

Postkarte gegen Schlechterstellung beim Arbeitgeberwechsel

postkarte-kirchen-neu1Da es in der Arbeits- und Dienstrechlichen Kommission keinerlei Bewegung beim Thema Innerkirchlicher Arbeitgeberwechsel gibt, legt die Arbeitnehmerseite einen drauf: Alle Beschäftigten sind aufgefordert, ihre Meinung hierzu an die Kirchenleitungen zu schicken.

Zum Hintergrund:
Der Tarifvertrag der Länder TV-L sieht vor, dass bei einem Arbeitgeberwechsel oder bei Aufnahme einer anderen Tätigkeit beim selben Arbeitgeber der Beschäftigte in die Entgeltstufe 2 zurückfällt.  Gerade schon länger Beschäftigte werden sich dann sehr genau überlegen, ob sie sich auf eine andere Stelle bewerben. Dies ist ein Fehler im System, weil diejenigen „bestraft“ werden, die sich weiter entwickeln wollen. Es muss im Interesse des Arbeitgebers sein, dass Beschäftigte nicht an ihren Arbeitsplätzen kleben, sondern auch noch neue Herausforderungen annehmen.

Bei der Umstellung der kirchlich Beschäftigten auf den  TV-L ist in der Dienstvertragsordnung nicht klar geregelt worden, dass bei einem Arbeitgeberwechsel innerhalb der eigenen Landeskirche bzw. der Konföderation keine  Verschlechterungen für die Beschäftigten entstehen.  Ein entsprechender Antrag der Arbeitnehmerseite, dieses zu korrigieren, ist abgelehnt worden. Wir berichteten im Info 1/2009 darüber.

Hier muss es Bewegung geben.  Wenn die Arbeitgeberseite nicht zu überzeugen ist, müssen wir und auch unsere direkten Arbeitgeber vor Ort aktiv werden, denn die wollen ja zukünftig nicht nur Berufsanfänger einstellen ….

Hier ist die Postkarte zu sehen:

Postkarte-Kirchen

Es werden auch Exemplare an die Einrichtungen versandt.

Keine Einigung über Eingruppierung bei innerkirchlichem Arbeitgeberwechsel

In der letzten Sitzung der ADK am 26. Januar hatte die Arbeitnehmerseite beantragt, dass bei einem Arbeitgeberwechsel innerhalb der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen, keine Nachteile entstehen dürfen. Es gab jedoch erneut keine Bewegung bei den Arbeitgebern: sie halten daran fest, dass bei einem Wechesel in die Nachbarkirchengemeinde eine erhebliche Verschlechterung der Vergütung eintreten soll.

Alle Argumente liefen ins Leere, insbesondere auch dieses, dass niemand ein Interesse daran haben kann, dass es auf den Stellen innerhalb der Landeskirche keine Bewegung mehr gibt .

Hier die gemeinsame Erklärung der Arbeitnehmerseite:

Tarif Info 1/2009

Ver.di fordert 8 % – mindestens 200 € mehr für den Bereich des TV-L.

8Der MVV unterstützt diese Forderung und wird sich für die volle und sofortige Übenahme des Tarifergebnisses einsetzen.
Mehr: Tarifforderung 2009

Die Tarifverhandlungen für Sozial- und Erziehungsdienst haben begonnen.

Erzieherinnen machen ihrem Unmut über die schlechte Bezahlung Luft

Erzieherinnen machen ihrem Unmut über die schlechte Bezahlung Luft

Ver.di fordert die Entgeltgruppe 9 für Erzieherinnen und die Entgeltgruppe 10 für Sozialarbeiter/-pädagogen. Dafür lohnt es sich zu kämpfen!

Hier die gesamte Forderung der Dienstleistungsgewerkschaft:

Verdi Forderung Sozial- und Erziehungsbereich

Was wird uns das Jahr 2009 bringen?

In Kürze beginnt die Tarifrunde für die Länderbeschäftigten. Wir wollen im vollem Umfang und zeitgleich das Tarifergebnis übernehmen und uns an den Aktionen zur Durchsetzung des Tarifabschlusses beteiligen.

Innerhalb der ADK gestaltet es sich äußerst schwierig, eine akzeptable Regelung für den innerkirchlichen Arbeitgeberwechsel zu gestalten. Die Arbeitnehmerorganisationen wollen erreichen, dass ein Wechsel des kirchlichen Arbeitgebers im Bereich der DVO nicht zum Verlust der Besitzstandswahrung führt. Damit ist die Arbeitgeberseite aber nicht einverstanden. Sie will, dass Beschäftigte entsprechend der Regelungen des TV-L beim Arbeitgeberwechsel den Besitzstandsverlust hinnehmen müssen. Allerdings ist auf diesem Hintergrund der Arbeitgeberwechsel im kirchlichen Bereich weitgehend zum Erliegen gekommen, was wiederum nicht im Interesse der Kirchengemeinden und Kirchenkreise liegt. Es ist noch nicht abzusehen, wie dieses Problem gelöst werden kann. W.M.

Ein gutes neues Jahr 2009!

Aus den 9 Gründungsmitgliedern des Jahres 2005 sind inzwischen über 900 Mitglieder geworden. Das ist eine Verhundertfachung in weniger als vier Jahren! Jetzt wollen wir die 1.000 schaffen. Danach sehen wir weiter!