Entgelterhöhung erneut verweigert! Demo am 26.05.2016 bei der Synode

ADKUngerecht:

Die Landeskirche Hannovers verweigert in der Arbeits- und Dienstrechtlichen Kommission (ADK) am 28.04.2016 ihren 23.000 Beschäftigten, die bereits für OL und BS beschlossene Erhöhung der Entgelte um 2,3 %, mindestens 75 €. Sie verknüpft damit Bedingungen zur Einführung eines Eigenanteils zur kirchlichen Zusatzversorgungskasse (KZVK) von nunmehr 0,8 %. Damit wollen die Arbeitgeber die Beitragserhöhung von 4% auf 4,8 % zur kirchlichen Zusatzversorgungskasse (KZVK) in voller Höhe auf die Beschäftigten abwälzen. Das wären die höchsten Arbeitnehmeranteile in ganz Deutschland bei einer kirchlichen Zusatzversorgungskasse.

Die Arbeitnehmerseite betonte dagegen, dass die kirchlichen Beschäftigten ohnehin nur sehr schlecht bezahlt werden. In vielen Bereichen verschärft sich deshalb der Personalnotstand, z.B. in den Kindertagesstätten. Das scheint die kirchlichen Arbeitgeber nicht zu interessieren.

Wertschätzung sieht anders aus!

Die Kirchengewerkschaft Niedersachen und VkM Hannover rufen gemeinsam zu Demonstration auf!

Nähere Informationen in Kürze!

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One Response to Entgelterhöhung erneut verweigert! Demo am 26.05.2016 bei der Synode

  1. Norbert Hammermeister sagt:

    Gerechnet habe ich schon damit, dass es heute noch nicht zu einem Ergebnis kommt. Allerdings hätte ich nicht darauf gewettet, dass die Arbeitgeber sich gleichzeitig so unverschämt verhalten, wie offensichtlich heute dargeboten. Erstens stehen wir kirchlichen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu einem großen Teil schon schlechter da als unsere Kolleginnen und Kollegen im kommunalen öffentlichen Dienst und zweitens sollen wir auch noch den höchsten Arbeitnehmeranteil aller kirchlichen Versorgungskassen deutschlandweit zahlen? Das spricht nicht von Wertschätzung, sondern eher von Arroganz. Die Hannoversche Landeskirche gehört zu den Kirchen innerhalb der EKD mit den am prallsten gefüllten Geldsäcken. Gebt uns, was uns zusteht und erpresst uns nicht mit ungerechten Forderungen. Ich bin gerne bereit – wie bei anderen Versorgungskassen bereits lange üblich – einen eigenen Anteil aufzubringen. Allerdings ist für einen Einstieg die Latte auf der Arbeitnehmerseite immer noch viel zu hoch angesetzt.

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