Kultusausschuss berät über die Kita-Volksinitiative

index_26-04-14Liebe Kolleginnen und Kollegen,

hier findet Ihr ein zwei Links zu NDR-Filmaufnahmen zur Sitzung des Kultusausschusses vom 26.042014 im Plenarsaal des Landtages.

Beitrag NDR Fernsehen: http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/niedersachsen_1800/ndsmag14103.html

Das Vorstandsmitglied der Kirchengewerkschaft Niedersachsen Thomas Müller gibt gegenüber dem NDR-Fernsehen eine wichtige Erklärung als gesetzlicher Vertreter der Volksinitiave ab: “Wir warten jetzt auf ein Signal, dass mit der Verbesserung des Personalschlüssels begonnen wird!”

NDR-Interview mit Frauke Heiligenstadt zum heutigen Termin: http://www.ndr.de/fernsehen/ndsmag14101.html

Kita-Finanzierung in Hannover: Irrsinn?

Der Stadtkirchenverband Hannover hat gestern die Unterzeichnung eines fertig ausgehandelten Vertrags mit der Stadt Hannover förmlich in letzter Sekunde auf Eis gelegt. Noch vorgestern galt: für die Jahre 2014 bis einschließlich 2019 wollte man eine Vereinbarung zur Refinanzierung der 147 Kita-Gruppen schließen, die zu weiteren Defiziten bei der Kirche und untertariflicher Bezahlung der Beschäftigten geführt hätte.

Die Kirchengewerkschaft Niedersachsen ist froh, dass diesem Irrsinn Einhalt geboten wurde. Nun besteht die Möglichkeit, zu einem fairen Vertragsabschluss zu kommen.

Der derzeit geltende Vertrag hat eine jährliche Unterfinanzierung von über 2 Millionen EUR verursacht. Unsere Berechnung zum aktuellen Vertragsentwurf ergibt ein strukturelles Defizit zwischen 500.000 EUR und 1,3 Millionen EUR pro Jahr. Dass sich die Kirche zum dritten Mal in Folge in den Verhandlungen mit der Landeshauptstadt auf einen arme-Leute-Standard herunterhandeln lässt, ist völlig unerklärlich.

Die hier verlinkte Entwurfsfassung des „Hannoververtrags“ war … weiterlesen

Kultusausschuss des Landtages debattiert Kita-Volksinitiative

Plenarsaal-Volksinitiative-1Zur  Debatte des Kultusausschusses am 21.02.2014 im Landtag, sich mit der Umsetzung der Kita-Volksinitiative zu befassen, stellt Werner Massow, Initiator der Kita-Volksinitiative, fest: „Das ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Nun darf jedoch kein Schnellschuss produziert werden, denn es kommt darauf an, das neue Kitagesetz im Dialog mit uns zu erarbeiten, um unser Anliegen umzusetzen.“

Zur Sitzung des Kultusausschusses am 21.02.2014 waren erneut weit über 100 interessierte Erzieher und Eltern gekommen. Der Ausschuss wurde deswegen schon im Vorfeld in den Plenarsaal des Landtages verlegt. „Das zeigt deutlich, wie dringend der Verbesserungsbedarf in den Kitas ist“, bekräftigt Massow, „wir bleiben im Übrigen bei unserer Aussage, dass wir die Fachpolitiker als Verbündete begreifen, die uns dabei helfen, die Zustände in den Kindertagesstätten Schritt für Schritt zu verbessern.“

Der Entschluss, sich mit der Volksinitiative zu beschäftigen, sei jedoch noch kein Freifahrtschein für tatsächliche Verbesserungen. Initiator Thomas Müller erklärt dazu: „Wir erwarten entsprechend der Zusagen der Regierungsfraktionen in unserer Anhörung im Kultusausschuss Anfang Februar, dass das von uns eingebrachte Entgegenkommen an die Politik, eine Verbesserung der Rahmenbedingungen in mehreren Stufen zu realisieren, aufgegriffen wird.“ Auf diese Weise seien auch langfristig finanzielle Ressourcen zu sichern, die die Verbesserungen in den Kindertagesstätten nachhaltig gewährleisten.

Massow und Müller betonen: „Es müssen jetzt erste Signale kommen, die unser Anliegen zur Umsetzung bringen. Der Einstieg in die dritte Kraft in Krippen wäre ein Anfang.“

Kita-Volksinitiative punktet im Kultusausschuss

Kultusausschuss_Kita-VolksiniIn der heutigen Sitzung des Kultus-Ausschusses reichten weder Zuschauer-Sitzplätze noch der Teppichboden, um alle ErzieherInnen, ElternvertreterInnen und sonstigen Unterstützer der Kita-Volksinitiative im Sitzungssaal unterzubringen.

In einem einleitenden Statement brachte unser Vorsitzender, Werner Massow, die Grundlage einer weiteren Zusammenarbeit mit der Landespolitik auf den Punkt: “Wir haben die Volksinitiative gegründet, weil die Arbeitsbedingungen für die ErzieherInnen und Kinder unerträglich geworden sind. Das kann nur verbessert werden, wenn der Personalschlüssel im Kita-Gesetz heraufgesetzt wird. Es müssen endlich kleinere Gruppen entstehen!” Hier gab es den ersten großen Beifall. Massow wies darauf hin, dass die Mitglieder des Kultusausschusses als “Verbündete” angesehen würden, die in ihren jeweiligen Fraktionen durchsetzen müssten, dass mehr Geld für die frühkindliche Bildung bereit gestellt wird. “Jetzt warten wir auf ein Zeichen, dass die Kinderzahlen in jedem Jahr nach einem Stufenplan um 2 Kinder herabgesetzt werden. Wenn das die Landesregierung nicht hin kriegt, hat sie es nicht verdient, im Amt zu bleiben!”

Unser Vorstandsmitglied Thomas Müller, seit über 20 Jahren Kita-Leiter, berichtete den Berufspolitikern aus der Praxis: “Bei der frühkindlichen Bildung  zu sparen, ist genauso verrückt wie wenn man bei einem Hausbau auf das Fundament verzichtet.” In seiner Zeit als Kita-Leiter seien die Arbeitsbedingungen immer schlechter geworden. Im Verlauf der Anhörung nahmen auch weitere … weiterlesen »

Kirchengewerkschaft Niedersachsen mobilisiert zur Anhörung im Kultusausschuss des Landtags

Aufruf_AnhoerungLiebe Kolleginnen und Kollegen, bitte unterstützt unsere beiden Vorstandsmitglieder Werner Massow und Thomas Müller: In ihrer Eigenschaft als gesetzliche Vertreter der Kita-Volksinitiative sprechen sie am Freitag, 07.02.2014, vor dem Kultusausschuss des Landtags Niedersachsen. Los geht’s um 10.30 Uhr im Erweiterungsgebäude des Landtags, Leinestr. 30.

Unsere Kernforderungen finden sich auch in der schriftlichen Stellungnahme der Volksini wieder, an der Werner und Thomas mitgearbeitet haben. Wir würden uns über möglichst viele ZuschauerInnen bei der Ausschuss-Sitzung freuen. Im Anschluss an den öffentlichen Termin gibt es für alle Mitglieder der Kirchengewerkschaft Niedersachsen die Möglichkeit auf ein Kaffeetrinken mit Werner und Thomas in der Markthalle.

Stadtkirchenverband Hannover: Keine Erzieherinnen mehr im Zweitkraftbereich

In den kirchlichen Kindertagestätten im Bereich des Stadtkirchenverbandes dürfen auf frei werdenden  Zweitkraftstellen keine Erzieherinnen mehr eingestellt werden. Dies hat seine Ursache darin, dass die kirchliche Kita-Arbeit in Hannover nicht ausreichend refinanziert wird. Dass die Standards des Kita-Gesetzes ausgerechnet in der Landeshauptstadt unterschritten werden, ist schon ein Skandal. Der MVV führt zu diesem Thema eine Info-Veranstaltung in der Neustädter Hof- und Schlosskirche St. Johannis am 15.09.2009 durch. Dort soll der Angelegenheit auf den Grund gegangen werden. Angesprochene Kommunalpolitiker zeigten sich angesichts dieser Mißstande „überrascht“. Wir werden berichten, ob sich die Verhältnisse in den kirchlichen Kitas verbessern lassen.

Mehr: Kitagespräche Hannover 15 09 09   Vorgeschichte: Kita-Gespräch v 26 5 09 (2) doc