900. Mitglied des MVV begrüßt

900-mitglied-ulrike-hinzUlrike Hinz ist als 900. Mitglied in den MVV aufgenommen worden. Sie ist Leiterin einer großen Kindertagesstätte in Göttingen-Geismar und freut sich über das Engagement des MVV im KiTa-Bereich. Vorsitzender Werner Massow überreichte aus diesem Anlass einen großen Blumenstrauß.

Wir freuen uns über diese „runde Mitgliedschaft“  und sind gespannt, wer den Blumenstrauß als 1000. Mitglied überreicht bekommt!???

Bewertung des Tarifabschlusses vom 01. März 2009

Ver.di hat eine nüchterne Bewertung des Tarifergebnisses vorgelegt. Das Ergebnis sei eben Ausdruck des Kräfteverhältnisses im Länderbereich, das durch einen unzureichenden Organisationsgrad geprägt wäre. Auch im kirchlichen Bereich sind noch viel zu wenig der Beschäftigten Mitglied der Gewerkschaft oder eines Mitarbeiterverbandes -doch langsam ändert sich dies!  Hier kommt die Bewertung: TVL-Abschluss-Bewertung-03-09

Auch der Wortlaut der Tarifeinigung dürfte für unsere Leser interessant sein: Tarifeinigung-Länder. Für den Arbeitgeberwechsel ergeben sich neue Möglichkeiten und  die Zeiten für die Berücksichtigung der Bewährungsaufstiege verlängern sich um 27 Monate.

Jetzt müssen wir uns alle gemeinsam anstrengen, damit der TVL-Abschluss 2009 auch für die kirchlichen Beschäftigten zeit- und inhaltsgleich durch die ADK in Kraft gesetzt wird. Die Kirchen können sich die Übernahme des Tarifergebnisses meiner Meinung nach problemlos leisten – sie wären sogar zu deutlichen Zusatzzahlungen (als Ausgleich für entgangenes Urlaubs- und Weihnachtsgeld 2005, 2006 und 2007) in der Lage.

Werner Massow

4,6 %: Tarifabschluss im Öffentlichen Dienst erfolgt !

Pünktlich am 1. März haben die Tarifgemeinschaft Deutscher Länder und die Gewerkschaft ver.di für die über 700.000 Beschäftigten im Öffentlichen Dienst der Länder einen Tarifabschluss erzielen können.

Nachdem in den letzten Wochen viele Tausend Beschäftigte ihrer Forderung nach „8%, mindestens aber 200 Euro monatlich mehr“  mit Demonstrationen und Warnstreiks Ausdruck verliehen haben, kam es nach einem Verhandlungsmarathon bis zum Sonntag zu diesem Abschluss:

  • Januar und Februar 2009: 40 € Einmalzahlung
  • Ab 1.3.2009: 40 € Sockelbetrag plus 3 %
  • Ab 1.3.2010: Plus 1,2 %
  • Die Laufzeit beträgt 24 Monate

Das Ergebnis bedeutet real eine durchschnittliche Einkommenserhöhung von 4,6 % für 2009 und von zusätzlich 1,2 %in 2010.

  • Allerdings entfällt zukünftig das Leistungsentgelt von bisher schon gezahlten 1%.

Mehr unter: verdi.de

Ob dieser Abschluss auch für kirchliche Beschäftigte in Niedersachsen zu erreichen ist? Dies hängt ein weiteres Mal von den Verhandlungen in der ADK ab.
Darum die Organisationen stärken, Mitglied werden und stark verhandeln!

Newsletter des MVV

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

unregelmäßig werden wir jetzt einen Newsletter herausgeben. Hier die Web-Version zum Online-Lesen. Im Interesse eines schlanken Datenformates ist alles gut lesbar, die Fotos haben aber keine Druckqualität. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

Newsletter 1

Briefe an Anstellungsträger

Die Arbeitnehmerorganisationen mvv, verdi und vkm rufen geschlossen dazu auf, die Anstellungsträger (Arbeitgeber vor Ort) anzuschreiben und sie auf die Benachteiligungen beim innerkirchlichen Arbeitgeberwechsel hinzuweisen.
Und nicht nur das: Wollen Sie das so? heißt die spannende Frage. Nehmen Sie in Kauf, dass es kaum noch Interessenten geben wird für offene Stellen, wenn die Bewerber empfindliche finanzielle Nachteile bei einem Wechsel hinnehmen müssen?

Schreibt mit dem Kirchenbrief Eure Arbeitgeber an, weist sie auf die Situation hin und sprecht sie an!

Hier ist der Musterbrief:
Kirchenbrief_Febr_2009

Postkarte gegen Schlechterstellung beim Arbeitgeberwechsel

postkarte-kirchen-neu1Da es in der Arbeits- und Dienstrechlichen Kommission keinerlei Bewegung beim Thema Innerkirchlicher Arbeitgeberwechsel gibt, legt die Arbeitnehmerseite einen drauf: Alle Beschäftigten sind aufgefordert, ihre Meinung hierzu an die Kirchenleitungen zu schicken.

Zum Hintergrund:
Der Tarifvertrag der Länder TV-L sieht vor, dass bei einem Arbeitgeberwechsel oder bei Aufnahme einer anderen Tätigkeit beim selben Arbeitgeber der Beschäftigte in die Entgeltstufe 2 zurückfällt.  Gerade schon länger Beschäftigte werden sich dann sehr genau überlegen, ob sie sich auf eine andere Stelle bewerben. Dies ist ein Fehler im System, weil diejenigen „bestraft“ werden, die sich weiter entwickeln wollen. Es muss im Interesse des Arbeitgebers sein, dass Beschäftigte nicht an ihren Arbeitsplätzen kleben, sondern auch noch neue Herausforderungen annehmen.

Bei der Umstellung der kirchlich Beschäftigten auf den  TV-L ist in der Dienstvertragsordnung nicht klar geregelt worden, dass bei einem Arbeitgeberwechsel innerhalb der eigenen Landeskirche bzw. der Konföderation keine  Verschlechterungen für die Beschäftigten entstehen.  Ein entsprechender Antrag der Arbeitnehmerseite, dieses zu korrigieren, ist abgelehnt worden. Wir berichteten im Info 1/2009 darüber.

Hier muss es Bewegung geben.  Wenn die Arbeitgeberseite nicht zu überzeugen ist, müssen wir und auch unsere direkten Arbeitgeber vor Ort aktiv werden, denn die wollen ja zukünftig nicht nur Berufsanfänger einstellen ….

Hier ist die Postkarte zu sehen:

Postkarte-Kirchen

Es werden auch Exemplare an die Einrichtungen versandt.

Keine Einigung über Eingruppierung bei innerkirchlichem Arbeitgeberwechsel

In der letzten Sitzung der ADK am 26. Januar hatte die Arbeitnehmerseite beantragt, dass bei einem Arbeitgeberwechsel innerhalb der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen, keine Nachteile entstehen dürfen. Es gab jedoch erneut keine Bewegung bei den Arbeitgebern: sie halten daran fest, dass bei einem Wechesel in die Nachbarkirchengemeinde eine erhebliche Verschlechterung der Vergütung eintreten soll.

Alle Argumente liefen ins Leere, insbesondere auch dieses, dass niemand ein Interesse daran haben kann, dass es auf den Stellen innerhalb der Landeskirche keine Bewegung mehr gibt .

Hier die gemeinsame Erklärung der Arbeitnehmerseite:

Tarif Info 1/2009

Ver.di fordert 8 % – mindestens 200 € mehr für den Bereich des TV-L.

8Der MVV unterstützt diese Forderung und wird sich für die volle und sofortige Übenahme des Tarifergebnisses einsetzen.
Mehr: Tarifforderung 2009

Die Tarifverhandlungen für Sozial- und Erziehungsdienst haben begonnen.

Erzieherinnen machen ihrem Unmut über die schlechte Bezahlung Luft

Erzieherinnen machen ihrem Unmut über die schlechte Bezahlung Luft

Ver.di fordert die Entgeltgruppe 9 für Erzieherinnen und die Entgeltgruppe 10 für Sozialarbeiter/-pädagogen. Dafür lohnt es sich zu kämpfen!

Hier die gesamte Forderung der Dienstleistungsgewerkschaft:

Verdi Forderung Sozial- und Erziehungsbereich